Heilpraktikerin Christiana Purol, Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker e.V.
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Die Eigenblut-Therapie

Hochsaison für Allergiker

Wann und wie die Eigenblut-Therapie Anwendung finden sollte

Alle freuen sich auf den Frühling und das Erwachen der Natur. Aber nicht alle können das genießen, denn inzwischen leiden 20% der Bevölkerung also rund 17 Millionen Deutsche, an allergischer Rhinitis (=Schnupfen), auch Heuschnupfen genannt und die Zahl der Betroffenen steigt von Jahr zu Jahr.

Bereits im Februar beginnen die ersten Frühblüher ihre Pollen abzugeben (Erle, Haselnuss) und bis in den Mai sorgen sie für die charakteristischen Symptome wie Fließschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Niesreiz, vermehrter Tränenfluss und juckenden Augen und Nase. In schwereren Fällen kann es bis zum allergischem Asthma (Atemnot) kommen. Von Mai bis Ende September folgt dann die Saison der Gräser- und Getreidepollen. 

Aufgrund verschiedener Faktoren (Klimaerwärmung, vermehrter CO2 Konzentration in der Luft) kommt es in den letzten Jahren zu vermehrter Freisetzung, sowie einer Verlängerung der Pollensaison um 10-12 Tage. 

Auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar, sind Menschen in aus städtischen Ballungsgebieten eher betroffen, als solche die aus ländlichen Regionen stammen. Bei genauerem Hinsehen erschließt sich, dass die vermehrte Luftverschmutzung ihren Anteil daran trägt. Pollen können sich nämlich an Feinstaubpartikel aus Dieselruß binden und haben es dadurch noch leichter in die Atemwege einzudringen, wie auch vermehrt veränderter Hausstaub. Durch die eingegangene Verbindung entstehen erneute Probleme: bisher nicht allergische Patienten reagieren oder bei bereits sensibilisierten Menschen kommt es zu einer verstärkten Immunantwort.     

Hier liegt der Ansatz der kausalen Therapie mit Eigenblut. Nach einer ausführlichen Anamnese (Erhebung der Krankheitsgeschichte) hat wird aus den verschiedenen Eigenbluttherapien eine für der Situation des Patienten entsprechende gewählt und gegebenenfalls mit anderen Therapien verbunden.  

Gerade die Verbindung von Körperakupunktur und Eigenblut erweitert das Spektrum, aber auch mit homöopathischen Mitteln oder in Form von Homöosiniatrie (Einbringen von homöopathischen Mitteln in einen Akupunkturpunkt) lässt sich die Eigenbluttherapie sehr gut kombinieren. Auch sollte die Darmflora mitbehandelt werden, denn der Darm trägt seinen Teil zur Immunabwehr bei und ist damit auch häufig bei übersteigerter Immunantwort ( Allergie!!) beteiligt.  

Wichtig ist hier, dass die Individualität des einzelnen Patienten berücksichtigt wird, auch wenn die Symptome sich auf den ersten Blick sehr gleichen. Denn nur so kann eine kausale Therapie gewährleistet werden. So kann bei bekannten, regelmäßigen Symptomen eine frühzeitiger Therapie  oder in anderen Fällen eine Behandlung in der Akutphase angezeigt sein. 

Nicht nur bei Heuschnupfen hat die Eigenbluttherapie gute Erfolge, auch Allergien anderer Ursache (Tierhaare, Hausstaub etc.) lassen sich mit dieser Therapie behandeln. Leider lässt sich eine so komplexe Immunreaktion des menschlichen Körpers nicht auf eine einfache Abhilfe reduzieren. Wer jedoch Linderung oder eine Reduzierung auf geringe allergische Reaktionen erfahren durfte, weiß um den Gewinn an Lebensqualität.  

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie zur Behandlung von unterschiedlichen Erkrankungen.

Eine Eigenblutinjektion führt im Organismus zu einer Veränderung der Reaktionslage, was in einer Zunahme der Immunkörper im Blut seinen Ausdruck findet. Es kommt so zu einer Resistenzsteigerung des Gesamtorganismus, zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage, was die Selbstheilungskräfte des Menschen günstig beeinflusst.

Unser Blut ist ein Transportmittel für verschiedene Stoffe, eine fundamentale Funktion hat hierbei der Sauerstoff, aber auch die Umverteilung von Nährstoffen, Elektrolyten, Vitaminen sowie für die Ausscheidung von Kohlendioxid, Stoffwechselabfallprodukten usw. .Gleichzeitig enthält unser Blut eine Vielzahl individueller Informationen, z.B. über vergangene und aktuelle Erkrankungen, vorhandene Resttoxine (Gifte) von überstandenen Infektionen, Stoffwechselablagerungen, aber auch ganz spezifische Antikörper, mitunter auch Bakterien. Verlässt das Blut die Gefäße, den funktionellen Raum, so kommt es zu Abwehrmaßnahmen. Wird nun Blut aus dem Gefäßsystem, das neben vielen Lebenswichtigen Bestandteilen auch Antigene, Toxine evtl. auch Bakterien enthält, entnommen und eine Injektion in den Muskel oder in das Unterhautgewebe als sogenannte Eigenbluttherapie injiziert, so tritt eine Reaktion der Abwehrstoffe ein und es kommt zu einer Immunstimulierung.  

Bei der Durchführung gibt es mehrere Möglichkeiten der Immunstimulation. Es wird dem Patienten 2-5 ml Venenblut (bei Kindern genügen 1-2 Tropfen aus der Fingerbeere!) entnommen und dann unbehandelt oder homöopathisch zubereitet reinjiziert. Es besteht aber auch die Möglichkeit der oralen Therapie. Hierbei wird das gewonnene Blut in mehreren Schritten mit medizinischem Alkohol „verschüttelt“ und bis zur gewünschten Höhe potenziert. Letztere Methode ist gerade für Kindern und auch für Patienten mit Spritzenangst hervorragend geeignet.

Indikationen der Eigenblutbehandlung:

vermindertes Allgemeinbefinden, physisch und psychisch
depressive Zustände, insbesondere während des Klimakteriums (Wechseljahre der Frau)
Schlafstörungen
reduzierter Appetit
allgemeine Rekonvaleszenzförderung
chronische Schmerzzustände (analgetische, also schmerzstillende Wirkung)
Nachlassen der Drüsentätigkeit
Entzündungen (antiphlogistische, also entzündungshemmende Wirkung)
Allergien
Infektanfälligkeit
   

Hinweise auf Medikationen, Anwendungen und Therapien werden beispielhaft aufgeführt und sind nicht als Anleitung zur Selbstmedikation oder Selbsttherapierung zu verstehen. Die verschiedenen Therapieformen werden hier bewusst vereinfacht beschrieben um eben nur einen Einblick und ein gewisses Verständnis für das zugrundeliegende Verfahren zu geben. Weiterführende fachliche Abhandlungen lassen sich dazu jeweils entsprechend im Netz finden. Bei Fragen zu den von mir angewandten Therapieformen können Sie sich jedoch gerne direkt an mich wenden, beachten Sie bitte den Haftungsausschluss. Hier finden Sie weitere Angaben über mich.

Gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung. 

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Stand: 04.05.16

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